Die stillen Hilfeschreie

Menschen, die sagen, wir leben in einer wunderschönen Welt voller gutherzige Menschen sind entweder blind und taub, leben abgeschnitten von der Aussenwelt oder sind total ignorant und selbstsüchtig.

Man sieht in den Medien wie diese Welt tatsächlich funktioniert. Nicht wegen dem eigentlichen Inhalt, sondern wie alles was wir konsumieren gestaltet ist. In Zeitungen und Nachrichtensendungen zugleich findet man Schlagzeilen von Morden, Kriegen, Leiden in unterschiedlichen Erdteilen und in der gleichen Ausgabe, in der gleichen Sendung berichtet man über eine Berühmtheit, die heiratet oder die Resultate der WM-Finale und die Einschaltquoten schnellen dann in die Höhe.

Es gibt tatsächlich Leute, die heuchlerisch behaupten, dass Menschen gut sind, aber sie leben wohl eher nicht in einem Drittweltland. Sie essen ihre drei Mahlzeiten und reklamieren über steigende Mietzinsen, während sie in einem warmen Büro arbeiten und genug Geld verdienen um mindestens zwei Mal Ferien im Ausland – vielleicht an einem schönen Strand in einem Drittweltland – zu verbringen.

Aber…

Gott wird diese Menschen nicht für diese Ignoranz bestrafen.

Nein. Gott wird ganz streng gegen eine ganz andere Gruppe von Menschen vorgehen.

Die Bibel gibt uns einen Einblick in die Zukunft. In Matthäus 25 finden wir drei Geschichten. Die ersten zwei sind Gleichnisse (nicht real) und die letzte Geschichte ist eine Beschreibung über das kommende Jüngste Gericht.

44 Dann werden sie fragen: ›Herr, wann haben wir Dich jemals hungrig oder durstig oder als Fremden, nackt, krank oder im Gefängnis gesehen und Dir nicht geholfen?‹ 45 Und Er wird ihnen erwidern: ›Ich versichere euch: Was ihr bei einem der Geringsten Meiner Brüder und Schwestern unterlassen habt, das habt ihr an Mir unterlassen!‹
46 Und sie werden der ewigen Verdammnis übergeben werden, den Gerechten aber wird das ewige Leben geschenkt.«
Matthäus 25:44-46 (Neues Leben Bibel)

Wir sehen hier Jesus auf dem Thron urteilend über die Völker der Erde sprechen (v.32). Er darf das. Er als einziger sieht in die Herzen der Menschen. Und was Er sieht ist zu einem grossen Teil wirklich nichts Gutes.

Natürlich war und wird es niemals gut sein, wenn Menschen in Kriegen sterben oder gar, wenn die Jünger Christi verfolgt und umgebracht worden sind. Gewaltverbrechen und sonstige, ähnliche Gräueltaten der Menschheit verdienen sicherlich eine gerechte Bestrafung, aber in den Augen vom Richter der Richter scheint es etwas Schlimmeres zu geben, was verdient eine Ewigkeit lang verdammt zu werden (v.46)…

Im Klartext: Wenn man unterlässt oder vernachlässigt, die Kinder Gottes zu helfen, ist das anscheinend gleich schlimm, wenn nicht schlimmer als wenn man sie umbringen würde.

Ob Schafe oder Ziegen, wir sind alle gerufen oder beinahe verpflichtet uns um die Jünger Christi, der Leib Christi zu sorgen, da wir so indirekt uns auch um Jesus Christus selber sorgen würden, wie es in der Schrift steht.

40 Und der König wird ihnen entgegnen: ›Ich versichere euch: Was ihr für einen der Geringsten Meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für Mich getan!‹
Matthäus 25:40 (Neues Leben Bibel)

 

 

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